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SC Herzogenburg

SECHS AUSFÄLLE – SECHS GEGENTORE

Ein bitteres halbes Dutzend in doppelter Hinsicht: Den SCH-Frauen fehlte auswärts in Göstling mit sechs Spielerinnen beinahe eine komplette Mannschaft – am Ende mussten sie ebenso viele Gegentreffer hinnehmen. Bei Nieselregen in den Ybbstaler Alpen unterlagen die stark ersatzgeschwächten Herzogenburgerinnen mit 1:6.

Julia Mrskos verhindert höheren Pausenrückstand

In der ersten Halbzeit versuchten die Herzogenburgerinnen, die Angriffe der Gastgeberinnen möglichst gut in Schach zu halten. Das gelang allerdings nur teilweise. Torfrau Julia Mrskos bewahrte ihr Team mit mehreren starken Paraden vor einem höheren Rückstand.
Im Mittelfeld und im Angriff machte sich das Fehlen zahlreicher Spielerinnen deutlich bemerkbar. Die vielen Ausfälle konnten nicht gleichwertig ersetzt werden. Dennoch kämpften die SCH-Frauen beherzt und hielten die Partie bis zur Pause lange offen.
Für die beiden Treffer der Göstlingerinnen mussten ein unglückliches Eigentor nach einem Eckball sowie ein sehenswerter Weitschuss von Yvonne Baier herhalten. Somit ging es mit einem 0:2-Rückstand in die Kabinen.

Doppelschlag bringt die Vorentscheidung

Kurz nach dem Seitenwechsel sorgten die Gastgeberinnen mit einem Doppelschlag innerhalb von nur zwei Minuten für die Vorentscheidung. Nach 49 Minuten stand es bereits 4:0 für Göstling.
Die Herzogenburgerinnen konnten in dieser Phase meist nur reagieren, da ein geordneter Spielaufbau nach vorne kaum möglich war.
Teubenbacher erzielt den Ehrentreffer
Für den schönsten SCH-Angriff des Spiels sorgten schließlich Bettina Röhrmüller und Linda Teubenbacher. Röhrmüller erkämpfte sich den Ball und legte quer auf Teubenbacher, die vor der Torfrau eiskalt ins Eck zum 1:4 einschob.
Nach einem Weitschuss fiel das 5:1. Der Treffer zum 6:1-Endstand entstand aus einem umstrittenen Elfmeter. Nach einem aus Herzogenburger Sicht normalen Zweikampf entschied Schiedsrichter Brandstetter dennoch auf Strafstoß.

Letzte 20 Minuten in Unterzahl

Danach konnte Sandra Halbmayer verletzungsbedingt nicht mehr weiterspielen. Da keine Wechselmöglichkeit mehr zur Verfügung stand, mussten die SCH-Frauen die letzten 20 Minuten zu zehnt bestreiten.
Trotz der Unterzahl ließen sie keinen weiteren Gegentreffer mehr zu und kämpften bis zum Schlusspfiff weiter.

Ein weiterer Lernprozess für das junge Team

Am Ende stand eine bittere 1:6-Niederlage. Dennoch war auch diese Begegnung ein weiterer Lernprozess für die junge Mannschaft.
Dass es in dieser Entwicklungsphase Rückschläge geben wird, war von Beginn an klar. Viele junge Spielerinnen benötigen noch Zeit – doch das Team sammelt wichtige Erfahrungen und wird seinen Weg konsequent weitergehen.

FSG GÖSTLING – HERZOGENBURG 6:1 (2:0).
Torfolge: 1:0 (20., Eigentor) Berenji, 2:0 (27.) Baier, 3:0 (49.) Schnetzinger, 4:0 (50.) Tiefenböck, 4:1 (60.) Teubenbacher, 5:1 (68.) Baier, 6:1 (72.) Tiefenböck.
Gelbe Karten: Halbertschlager (38. Unsportlichkeit), Biber (64. Kritik); .
FSG Göstling: Harrer; Baier, Halbertschlager (HZ. Schnetzinger), Biber, Haidler, Sonnleitner, Schneckenleitner (73. Scheiblehner), Tiefenböck, Simetzberger, Heim, Kronsteiner.
Herzogenburg: Mrskos; Böhm, Gál, Ambichl, Schrittwieser, Rauchecker, Geyer (35. Hadek), Berenji, Teubenbacher, Rohrmüller, Halbmayer.
70 Zuschauer, Schiedsrichter: Gerhard Brandstetter.

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