Nach dem Derby in Mautern legten die SCH Frauen einen Zwischenstopp beim Heurigen Rauscher in Traismauer ein, der auch als „Nau Moizeit“ bekannt ist. Bei Leopold und Stefanie Rauscher waren die Stiftstädterinnen bereits mehrmals nach Auswärtsspielen zu Gast.
Da der Heurigenbetrieb noch bis Sonntag, 11. Oktober 2026, geöffnet ist, bot sich der Besuch diesmal besonders gut an. In gemütlicher Atmosphäre ließ die Mannschaft den Fußballabend gemeinsam ausklingen.
Teamgeist endet nicht mit dem Schlusspfiff – auch gemeinsame Stunden abseits des Platzes verbinden.
Ab Montag wieder Mittagsbuffet
Ab Montag steht bei „Nau Moizeit“ wieder das gewohnte Mittagsbuffet auf dem Programm: Von Montag bis Donnerstag können Gäste jeweils von 11:30 bis 13:00 Uhr aus mehreren Speisen wählen. Saisonale Angebote wie Gansl- und Fischessen ergänzen das kulinarische Angebot. Auch für die Ausrichtung von Feiern steht Familie Rauscher zur Verfügung.
Die SCH Frauen bedanken sich bei Leopold und Stefanie Rauscher für die Gastfreundschaft und freuen sich auf ein Wiedersehen!
Also auf zum Heurigen der Familie Rauscher in Traismauer – noch bis Sonntag, 11. Oktober, die gemütliche Heurigenzeit genießen! Ab Montag heißt es dann wieder „Nau Moizeit“ beim Mittagsbuffet.
Die SCH Frauen mussten sich auswärts gegen Mautern mit 1:3 geschlagen geben. Die effiziente Heimelf machte mit zwei sehenswerten Distanztreffern den Unterschied.
Unglücklicher Rückstand und vergebene Chancen
In der 15. Minute brachte Lotte Jell Mautern in Führung, nachdem eine Abwehr von Julia Mrskos genau vor ihren Füßen gelandet war. Emely Thoma hatte anschließend die Chance zum Ausgleich, scheiterte jedoch mit einem zu zentralen Abschluss. Stefanie Göll erhöhte per Distanzschuss ins kurze Eck auf 2:0. Nina Raucheckers Heber ging über die Latte – damit blieb es beim 0:2 zur Pause.
Traumtor und später Ehrentreffer
Nach dem Wechsel sorgte Julia Vielnascher mit einem sehenswerten Schuss aus dem Bereich der Mittellinie für das 3:0. Julia Mrskos verhinderte mit einigen Paraden weitere Gegentreffer. In der Schlussphase gelang der 14-jährigen Emely Thoma nach einem Steilpass und einem Pressball mit der Torfrau der Ehrentreffer zum 1:3.
Mautern überzeugte mit guten Kombinationen und konsequenter Chancenverwertung.
Im Kellerduell der beiden Nachzügler setzten sich die Stiftstädterinnen klar mit 4:0 in Litschau durch. Für die ersten beiden Treffer sorgten dabei die Youngsters. Bereits kurz nach Spielbeginn brachte die erst 14-jährige Emely Thoma die Herzogenburgerinnen in Führung. Alleine vor der Torfrau behielt sie die Nerven und setzte den Ball mit einem platzierten Schuss ins linke obere Eck – ihr erstes Tor im Erwachsenenfußball. Herzogenburg übernahm in der Folge klar das Kommando und dominierte die Partie. Litschau kämpfte engagiert um jeden Ball und gab sich über die gesamte Spielzeit nie auf. Offensiv blieben die Gastgeberinnen aber weitgehend ungefährlich. Die beste Gelegenheit war ein Freistoß, der an der Latte landete.
Ambichl nutzt Torhüterfehler eiskalt aus
Für das 0:2 sorgte Lisa Ambichl. Sie nutzte einen folgenschweren Fehler der Litschauer Torfrau eiskalt aus und hob den Ball gekonnt über die Keeperin hinweg ins Tor. Noch vor der Pause legte Nina Rauchecker nach und zirkelte den Ball sehenswert und genau ins Eck zum 0:3. Eine auch in dieser Höhe mehr als verdiente Pausenführung, denn Herzogenburg hatte weitere Möglichkeiten. Unter anderem verfehlte Bettina Rohrmüller mit einem Distanzschuss das Tor nur um Zentimeter.
Rauchecker schnürt den Doppelpack
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Stiftstädterinnen zunächst spielbestimmend. Nina Rauchecker sorgte mit ihrem zweiten Treffer für das 0:4 und machte damit endgültig alles klar. Beinahe wäre ihr sogar noch ein weiterer Treffer gelungen, doch ein Schuss von ihr landete an der Innenstange.
Defensive lässt kaum etwas zu
Auch in der Defensive präsentierten sich die Stiftstädterinnen sehr stabil. Schrittwieser und Co. ließen über weite Strecken kaum etwas zu und hielten die Litschauer Offensive weitgehend vom eigenen Tor fern. Durch die zahlreichen Wechsel und die damit verbundenen Umstellungen in den Formationen ging in der Schlussphase etwas der Spielfluss bei Herzogenburg verloren. Wirklich in Gefahr geriet der klare Erfolg aber nie. Julia Mrskos im Tor der Stiftstädterinnen war kaum ernsthaft gefordert und hielt die wenigen Bälle, die auf ihr Tor kamen, souverän.
Litschau gibt sich nie auf
Ein Kompliment gebührt aber auch den Gastgeberinnen aus Litschau, die trotz des klaren Rückstands bis zum Schlusspfiff nicht aufgaben und weiter um jeden Ball kämpften. Am Ende feierte Herzogenburg einen verdienten und ungefährdeten 4:0-Auswärtssieg und nahm drei wichtige Punkte mit nach Hause.
Ein bitteres halbes Dutzend in doppelter Hinsicht: Den SCH-Frauen fehlte auswärts in Göstling mit sechs Spielerinnen beinahe eine komplette Mannschaft – am Ende mussten sie ebenso viele Gegentreffer hinnehmen. Bei Nieselregen in den Ybbstaler Alpen unterlagen die stark ersatzgeschwächten Herzogenburgerinnen mit 1:6.
Julia Mrskos verhindert höheren Pausenrückstand
In der ersten Halbzeit versuchten die Herzogenburgerinnen, die Angriffe der Gastgeberinnen möglichst gut in Schach zu halten. Das gelang allerdings nur teilweise. Torfrau Julia Mrskos bewahrte ihr Team mit mehreren starken Paraden vor einem höheren Rückstand. Im Mittelfeld und im Angriff machte sich das Fehlen zahlreicher Spielerinnen deutlich bemerkbar. Die vielen Ausfälle konnten nicht gleichwertig ersetzt werden. Dennoch kämpften die SCH-Frauen beherzt und hielten die Partie bis zur Pause lange offen. Für die beiden Treffer der Göstlingerinnen mussten ein unglückliches Eigentor nach einem Eckball sowie ein sehenswerter Weitschuss von Yvonne Baier herhalten. Somit ging es mit einem 0:2-Rückstand in die Kabinen.
Doppelschlag bringt die Vorentscheidung
Kurz nach dem Seitenwechsel sorgten die Gastgeberinnen mit einem Doppelschlag innerhalb von nur zwei Minuten für die Vorentscheidung. Nach 49 Minuten stand es bereits 4:0 für Göstling. Die Herzogenburgerinnen konnten in dieser Phase meist nur reagieren, da ein geordneter Spielaufbau nach vorne kaum möglich war. Teubenbacher erzielt den Ehrentreffer Für den schönsten SCH-Angriff des Spiels sorgten schließlich Bettina Röhrmüller und Linda Teubenbacher. Röhrmüller erkämpfte sich den Ball und legte quer auf Teubenbacher, die vor der Torfrau eiskalt ins Eck zum 1:4 einschob. Nach einem Weitschuss fiel das 5:1. Der Treffer zum 6:1-Endstand entstand aus einem umstrittenen Elfmeter. Nach einem aus Herzogenburger Sicht normalen Zweikampf entschied Schiedsrichter Brandstetter dennoch auf Strafstoß.
Letzte 20 Minuten in Unterzahl
Danach konnte Sandra Halbmayer verletzungsbedingt nicht mehr weiterspielen. Da keine Wechselmöglichkeit mehr zur Verfügung stand, mussten die SCH-Frauen die letzten 20 Minuten zu zehnt bestreiten. Trotz der Unterzahl ließen sie keinen weiteren Gegentreffer mehr zu und kämpften bis zum Schlusspfiff weiter.
Ein weiterer Lernprozess für das junge Team
Am Ende stand eine bittere 1:6-Niederlage. Dennoch war auch diese Begegnung ein weiterer Lernprozess für die junge Mannschaft. Dass es in dieser Entwicklungsphase Rückschläge geben wird, war von Beginn an klar. Viele junge Spielerinnen benötigen noch Zeit – doch das Team sammelt wichtige Erfahrungen und wird seinen Weg konsequent weitergehen.
Unsere SCH-Frauen zeigten gegen den favorisierten Gegner aus Neuhofen/Ybbs erneut eine starke Leistungssteigerung. Mit viel Einsatz, Laufbereitschaft und Kampfgeist hielt unsere Mannschaft die Partie bis zum Schluss offen.
Nach dem 0:2-Rückstand sorgte Kapitänin Bettina Rohrmüller in der 88. Minute mit dem Anschlusstreffer noch einmal für Spannung. Der verdiente Ausgleich wollte leider nicht mehr gelingen – am Ende stand eine knappe 1:2-Niederlage.
Besonders erfreulich ist auch die Entwicklung unserer jungen Spielerinnen rund um Lisa Ambichl, Emely Thoma und Delia Berenji. Die Richtung stimmt – und die ersten Punkte scheinen nur noch eine Frage der Zeit zu sein!
Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies, z. B. um diesen Hinweis zu speichern.
Externe Karten von Google Maps laden erst nach deinem Klick.
Spielpläne und Vereinsdaten werden datenschutzfreundlich über unsere Website abgerufen.