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SC Herzogenburg

3:3 gegen Leonhofen. Drei Standard-tore kosten den Heimsieg

Die Herren des SC Herzogenburg mussten sich gegen Leonhofen trotz einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung mit einem 3:3 begnügen. Alle drei Gegentreffer entstanden aus ruhenden Bällen – einer aus einem Elfmeter, die beiden anderen nach Eckbällen. Für Diskussionen sorgte zudem ein nicht gegebener Strafstoß beim Stand von 3:2 für Herzogenburg.

Handzic gleicht vor der Pause aus

Zu Beginn standen beide Abwehrreihen sicher und ließen kaum Torchancen zu. Ein Elfmeter brachte die Gäste dennoch in Führung: Marcel Schiller verwandelte sicher zum 0:1.
In der 35. Minute gelang der Giller-Elf der Ausgleich. Nach starker Vorarbeit und einem präzisen Querpass von Semih Berk Brozovsky traf Tarik Handzic zum 1:1. Weitere Tore fielen vor der Pause nicht mehr. Glück hatte Herzogenburg allerdings bei einem abgefälschten Weitschuss der Gäste, der an der Querlatte landete.

Fulminanter Start bringt die 3:1-Führung

Herzogenburg erwischte einen perfekten Start in die zweite Halbzeit: Gleich mit dem ersten Angriff traf Thierry Ahissan aus kurzer Distanz zum 2:1 und feierte mit seinem ganz persönlichen Torjubel. Damit hatten die Stiftsstädter die Partie gedreht.
Der SCH hatte nun deutlich Oberwasser und legte nach: Nach Vorarbeit von Ahissan erzielte Tarik Handzic mit seinem zweiten Treffer das 3:1. Die Giller-Elf war damit auf Kurs, die drei Punkte zu Hause einzufahren.
Auch danach blieb Herzogenburg die etwas bessere Mannschaft. Umso ärgerlicher war der Anschlusstreffer der Gäste: Nach einer Ecke köpfte Marcel Schiller zum 3:2 ein.

Nicht gegebener Elfmeter als Schlüsselszene

Der Anschlusstreffer leitete keine Drangphase Leonhofens ein. Vielmehr tauchten die Herzogenburger weiterhin regelmäßig im gegnerischen Strafraum auf.
Dabei ereignete sich eine entscheidende Szene: Thierry Ahissan wurde aus Herzogenburger Sicht klar im Strafraum gefoult, doch die Pfeife von Schiedsrichter Kokoszka blieb stumm. Eine Fotoaufnahme der Szene stützt diese Einschätzung. Damit blieb dem SCH die große Chance verwehrt, vom Elfmeterpunkt für die Vorentscheidung zu sorgen.

Schillers dritter Treffer sorgt für den späten Ausgleich

In der 89. Minute folgte der Rückschlag: Wieder war eine Ecke der Ausgangspunkt, wieder bekam Herzogenburg den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Marcel Schiller gelang sein dritter Treffer zum 3:3, das zugleich den Endstand bedeutete.
So musste sich der SCH an diesem sonnigen Nachmittag mit einem Punkt begnügen. Neben dem nicht gegebenen Elfmeter muss auch das eigene Abwehrverhalten kritisch betrachtet werden: Alle drei Gegentreffer fielen aus ruhenden Bällen. Gerade bei den beiden Eckbällen fehlten die nötige Zuordnung und Konsequenz, um die Führung über die Zeit zu bringen.

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